
2007
Samstag
Strahlender Sonnenschein und Vogelgezwitscher weckte uns! Wir konnten es kaum fassen. Sofort ging es ab zum Fluß, wo wir auf einige andere Leute trafen…
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Die ersten zwei freundlichen Nachbarn, die sich trauten, sich uns zu nähern, bekamen von uns gleich mal ein Frühstück spendiert. Hanno und Basti, zwei Studenten aus Mainz, liehen uns außerdem netterweise ihren Gaskocher, wofür sie am Sonntagmorgen mit einem Weißwurschtfrühstück belohnt wurden. Von weitem war bereits der Soundcheck für Jahcoustix zu vernehmen, der auch die letzten von uns aus den Zelten lockte.
Basti, Hanno, Joschi, Seb, Fabian
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10 Minuten bevor Jahcoustix und Dubious Neighbourhood auftraten, machten wir uns auf den Weg. Und obwohl es erst 12 Uhr war, hatte sich schon wieder eine 1000-köpfige Crowd versammelt, um den feinen Roots Reggae bei schönstem Sonnenschein und bester Laune zu genießen. Die verbreitete ... nämlich nicht nur in seinen Texten sondern lachte und freute sich die ganze Zeit und die Menge ging voll drauf ab. Für mich war es das Ideal von Reggae: Sonne, gute Laune und positive Vibes… Auch für Alex, der ihn jetzt schon zum vierten Mal gehört hat, war es das beste Konzert von Jahcoustix!
Blick auf die Mainstage bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein.
Die Schattenmänner: Seb & Alex
POSITIVE VIBES zum Mittag
Jahcoustix and Dubious Neighbourhood.
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Nach einer ausgedehnten Pause pilgerten wir zu Babylon Circus. Für uns eine Premiere…und auf jedem Fall nicht das letzte Mal. Was die Franzosen für eine irre Show abgezogen haben, hat mich glatt umgehauen. Tanzen, springen, Kopfstände und ein total vielseitiges Musikrepertoire vom Akkordeon zur Flöte, von Brüllen bis zum Jodeln…genial.
Den restlichen Tag verbrachten wir ziemlich relaxt bei ein paar
Bierchen und haben einfach das supergute Wetter genossen, während die Musik vom
Gelände rüberschallte. Natürlich durfte auch ein bißchen Ganja nicht fehlen, um
den Geist freizumachen, wobei es einige unsrer Freunde leicht übertrieben und
den Rest des Tages leider verschlafen haben
Kurz noch zu Medassi gespitzt, wobei gesagt werden muss, dass sie echt gut
waren, aber ihnen vielleicht noch etwas an Erfahrung gefehlt hat, und ein
bisschen gedanct, so haben wir den restlichen Tag rumgebracht.
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Weiter ging es um halb sieben mit einem unserer Favoriten:
Sebastian Sturm!
Beide sind wir völlig begeistert von seinem RootsStyle und der eindrucksvollen
Stimme. Bisher hatten wir ihn nur einmal gesehen, beim Africa Festival 07 in
Würzburg, und da war er wirklich der Hammer. Auch diesmal war er echt super
überzeugend… Er spielte neben den Highlights aus seinem Album auch seine Version
von „Exodus“: „Every good Reggaeconcert hast to end with a song of Bob Marley“.
Auch die Gelegenheit, nach der Pressekonferenz von ihm noch ein paar Worte mit ihm zu wechseln und ihm ein fettes Lob für sein Album auszusprechen, war wirklich unvergesslich.
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Um 22:30 Uhr ging es dann weiter mit: Macka B….very nice. Auch
noch nicht vorher erlebt war er…ja ein echtes Erlebnis…bester Roots Reggae
kombiniert mit einem genialen Sänger – er hat die Bühne gerockt. Seine Botschaft
richtete sich gegen den Mainstream und mit Sätzen und Texten wie „Macka B.
doesn`t eat Big Mäc…he doesnt eat chicken…Do you now what he eats?“ und der
passenden Musik dazu erreichte er auch die letzten Reihen…
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Dann betrat unser Headliner des Abends die Bretter…und er hatte von allen Künstlern des Festivals die größte Menge vor sich stehen…Für Hans Söllner war der Auftritt am Chiemsee auf jedem Fall ein Heimspiel. Der Chiemgauer legte sich zusammen mit Bayaman`Sissdem richtig ins Zeug. Schon bevor die Band überhaupt die Bühne betrat, rief die Menge laut nach „Hansi!“. Seine ersten Lieder lösten Begeisterungsstürme bei dem relativ alten Publikum aus…wobei, wieso lang herumreden…er erreichte mit seinen Worten und dem Aufruf gegen den Staat wie so oft auf dem Chiemsee nur das Geschrei der Leute und nicht den Willen wirklich was zu ändern. Als mich dann zwei Betrunkene in den Schlamm rempelten war das Maß voll und der Abend für mich gelaufen…schade eigentlich…“Liaba Gott“ hätte ich gerne noch gehört…Tipp: allein ist der Söllner eigentlich immer die bessere Wahl.
Für gute Fotos vom Hansi wurden manche Fotografen auch schon mal akrobatisch!!!
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Im Zelt fing dann gegen 2 Uhr Elijah Prophet an. Laut einem
meiner Freunde das beste Konzert, das er je gesehen hat…und er hat ihn vorher
nicht gekannt. Mich haben seine unbeirrten Aufrufe zu mehr Frieden und seine
geniale Stimme ziemlich beeindruckt…hat auch ein dickes Plus in meinem Kopf.
Den eigentlichen Headliner des Abends, Gentleman, hatten wir schon vor 4 Jahren
in Nürnberg im Löwensaal gesehen, als er unserer Meinung nach noch äußerst
überzeugend war… Schon am CRS 05 waren wir von seinem Auftritt und seiner Musik
ziemlich enttäuscht, weswegen wir ihn uns diesmal gespart haben: ein gestopft
volles Gelände und mittelmäßige Musik gegen einen ruhigen Platz und gute
Stimmung auf dem Zeltplatz.