Gambia

Unsere Reisen im kleinsten Land Afrikas

Einbaumtour durch den Mangrovensumpf an der Lamin Lodge

 Auf dieser Tour haben wir 2 Deutsche „Hoteltouristen“ mitgenommen, die beiden hatten nach fast

2 Wochen Urlaub gemerkt, daß sie eigentlich nichts anderes kannten als ihr Hotel,

den Pool und den Strand   eigentlich schade um den Afrikaurlaub meine ich.

Auch der Abuko Nationalpark ist nur etwa 40 km von Sukuta entfernt und lohnt sich, für Naturinteressierte,

 auf alle Fälle. Weitere sehenswerte Orte sind Bakau, mit dem „heiligen Krokodilpool von Kachikalli“ und

seinem Batikmarkt, aber auch Brikam mit seinem schönen Schnitzermarkt liegt nur etwa 50 km entfernt.

Selbstverständlich kann man all diese Touren nur mit dem eigenen Auto unternehmen, denn wenn man auf

öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist dann kann selbst eine Fahrt nach Bakau schon zur Ganztagestour

 werden und das sind gerademal 20 km. Außerdem müssen bei den Fahrten mit den gelb-grünen Taxis die

Fahrpreise vor der Fahrt vereinbart werden, sonst kann man am Ziel dann schnell eine böse Überraschung erleben,

 auch werden viele Europäer einfach „übers Ohr gehauen“ weil sie sich mit dem allgegenwärtigen Handeln und

Feilschen nicht auskennen.

 

 

Zu Besuch bei Bekannten in Bakau, überall wo man hinkommt in Gambia bekommt man zuerst die Kinder in die Hand gedrückt.

Auf dem Schnitzermarkt, einige dieser Sachen hängen jetzt bei uns an der Wand, aber erst nach zähem Handeln und diskutieren.

Am Morgen des 3. Tages geht es dann aber los.

Nach dem Aufstehen um 6.00 Uhr und einem schnellen Frühstück wird das Auto gepackt und ab geht es auf die 1. Tagesetappe

 zum „Tendaba Camp“.

                   

Die Fahrt führt über ehemals gute Asphaltstraßen, seit 2001 jedoch nur noch Lochpisten mit einigen Asphaltrückständen.

Die Entfernung bis zum Tendaba-Camp ist mit 150 km für europäische Verhältnisse nur ein Katzensprung,

aber in Gambia dauert die Fahrt mindestens 4 Stunden.

Im Camp angekommen müssen wir zuerst mal den roten Staub mit einem kalten Bier wegspülen, danach suchen wir uns einen Bungalow aus und ziehen für die nächsten Tage ein.

Ich glaube hier kann man verhungern bevor ein Flugzeug kommt.                                 Die Startbahn während der Regenzeit.

 

          Afrikanisches Großwild, leider aber nur die dürren Kühe der Einheimischen.                         Husarenaffe

Vom Tendaba-Camp aus kann man einen Besuch des Kiang West Nationalpark“ machen, dem größten Nationalpark Gambias.

Leider wurde die typische afrikanische Großtierwelt in Gambia bereits vor ca.100 Jahren ausgerottet, so das selbst in den Parks

außer einigen scheuen Antilopenarten (von denen wir in den ganzen Jahren gerade mal 3 Stück gesehen haben)

 und Warzenschweinen vor allem viele Affen, Reptilien, Vögel und Insekten vorkommen.

Da wir aber speziell wegen dem „Kriechgetier“, vor allem Käfern, Spinnen und Skorpionen nach Gambia fahren

lohnt es sich für uns immer

                                

Karin mit unserem Nationalpark Guide, zwar selbsternannt aber nützlich.

  

Abschied vom Tendaba Camp, die Piste zurück zur Süduferstraße

Nach einem mehrtägigem Aufenthalt im Tendaba-Camp wird es dann aber Zeit für unser nächstes Ziel

Georgetown“.

 Die Strecke bis Georgetown ist ca. 180 km lang und gehört mittlerweile zu den schlimmsten in ganz Gambia,

da eine Straße im eigentlichen Sinn nur noch zu erahnen ist und man eigentlich von Schlagloch zu Schlagloch fällt.

Die Tour dauert dann aber auch etwa 6 Stunden.

           

Die ehemalige britische Siedlung Georgetown liegt auf einer Insel im Gambia River, auf McCarthy Island“

und erhielt nach der Unabhängigkeit Gambias wieder ihren ursprünglichen afrikanischen Namen

„Jamjambure“ .

Das Baobolong Camp auf McCarthy Island

                          

Unser Bungalow im Camp

   

Auf Käferfang auf McCarthy Island.

In der Mittagszeit konnte man es, bei fast 45°C, nur noch im Schatten aushalten.

                          

Auf Bootstour durch die Inselwelt des River.

 Salomon vom Baobolong Camp war für den Tee und die „Rauchwaren“ verantwortlich.

Mangroven gibt es hier keine mehr aber dafür herrlichen Galeriewald.