Als ich diesen Flyer im Netz gesehen habe war sofort klar :

Da muss ich hin !

Erstens hatte ich Ijahman Levi noch nicht live gesehen und Zweitens konnte

ich mich noch sehr gut an das Festival erinnern, dass "Kingsfield Production"

2002 in Obermoschel veranstaltet hatte und das in seiner Art echt genial gewesen

war. Solche Leute muss man unterstützen, denn sie halten den Roots am Leben.

Also habe ich gleich Claudia und auch meinem Kumpel Heinz informiert,

die auch hellauf begeistert waren. Nach einem kurzen Anruf bei Kersten und

Karin in Hanau stand fest, dass die Beiden auch mit von der Partie sind.

Der 22.10.04 war mein erster Urlaubstag, und mal ehrlich, besser kann ein Urlaub

doch nicht beginnen. Um 13 Uhr sind wir dann vom Saarland aus die 200 km nach

Hanau zu Karin und Kersten gestartet. Hey auf der Autobahn war der Teufel los.

Wegen einigen Staus kamen wir erst um 17 Uhr bei den Beiden an. Noch ein wenig

gequatscht und weiter bei dichtem Verkehr die 230 km nach Dortmund. Kurz vor

21 Uhr sind wir dann am Dietrich Keuning Haus angekommen.

  

Nach kurzer Wartezeit wurden wir auch schon eingelassen.

Bei einer kleinen Stärkung wuchs natürlich die Spannung auf das was uns hier noch erwartet.

Die erste Band "IDITAFARI" war mir von Obermoschel her schon bekannt.

Die deutsche Antwort auf Morgan Heritage. Vater, Mutter mit 4 Kid´s 

sowie Anton ( Riddimguitar) und Mikal Ises (Percussion) von 'Sauerland Vibration'.

  

AAAAAAAber was für eine Rootsmusik wird da gespielt !!!!!

  

Langsamer, ruhiger Conscious Reggae dessen Botschaft sehr glaubwürdig rüber kam.

Sie brachten mich schon gleich in ein wohliges "Irie Feeling"

  

Als nächster betrat "JAH PROPHET" die Bühne. Da wurde es schon etwas fetziger.

  

Geile Band, super Sound, echt gute Marley Cover´s dazwischen. Jah Prophet mit viel Ausstrahlung

und Stimme. Da kam für die nächsten 2 Std. keine Langeweile auf.

  

Yoh, und dann warteten wir auf den Headliner des Abends. Da Ijahman sich doch etwas Zeit ließ wurden

wir in der Zwischenzeit vom "ZIONZOUNDZYSTEM" unterhalten.

Und dann war es endlich soweit.

 

 Ijahman Levi live on Stage

  

Na, da hatte ich dann doch "Gänsehaut pur". Ist schon komisch wenn man einen Künstler  den man

 jahrelang kennt, leider nur von Platte, CD oder DVD, plötzlich einen Meter vor sich auf der Bühne hat.

  

 Ijahman Levi ist ein tief religiöser Rasta und das bringt er nicht nur in seinen Texten, sondern in seinem

ganzen Auftreten zum Ausdruck.

  

Er brachte die ganzen bekannten Nummern. Von "Africa" , "Let´s get eclipse",  Bob & Friends"

 bis "Armagaedon Warrior". Die Zeit verging wie im Flug und so war ich richtig überrascht als  er

sich mit einem "Good - bye my People" verabschiedete.

Da es mittlerweile aber auch schon 4 Uhr war und wir noch 2 Std. Fahrt bis zu Kersten hatten,

machten wir uns dann aber auch gleich auf den Nachhauseweg. Um 6 Uhr liefen wir jetzt

wirklich müde bei Kersten ein und machten uns nach einem Betthüpferl "g" in die Falle.

War schon eine geile Action!!!