Ein Konzertbericht von Renate.

Am Samstag,den 28.April ,gaben Dreadlocks in Strasbourg in der Hall Rhenus den Ton an

und ließen die Froschschenkel hüpfen, wie im Programm beschrieben.

Vier Giganten des Reggae gaben sich die Ehre.

Morgens gegen 10 Uhr bestieg ich den Zug in Karlsruhe Richtung Strasbourg.

Nach einer Stunde Fahrt schon in den Strassen von ST. mit Stadtplan in der Hand.

Bei herrlichem Wetter über einen Flohmarkt gebummelt,noch etwas Sightseeing,

Richtung Place Republique gegangen und dort in die Tram B gestiegen.

Nach 3 Stationen bis Wacken.

Dort sah ich schon viele Reggaefans im Schatten unter Bäumen lagern.

Um 14.30 Uhr war Einlass

Die freundliche Security hatte alles im Griff.

Durch die Halle 20, in der parallel ein Programm lief, in die Halle Rhenus.

Wie ein riesiger Flugzeughangar.

Stage ,große Fläche, dahinter in der Breite der Halle  Schalensitze die Reihen nach oben ansteigend.

Dort nahm ich Platz.

Hätte ein Fernglas gebraucht, aber wollte mich nicht in die Menge vor der Bühne quetschen.

Am Eingang hatte ich ein Ehepaar kennen gelernt, die im Raum Baden-Baden wohnen.

Die Beiden nahmen mich auf dem Rückweg mit ihrem Auto mit. So brauchte ich nicht auf

den Zug am Sonntag morgen um 6.54 Uhr zu warten. Welch ein Glück für mich.

Sie brachte von ihrem vor ungefähr 25 Jahren verbrachten Urlaub auf Jamaica

ihren jetzigen Ehemann mit.

Er verbrachte mit vielen bekannten Rootsmusikern, B.Marley, J.Miller usw. viel

Freizeit in den Yards.

Vor 16.00 Uhr begann endlich das Programm.

Krys  avec majestik Gang eröffneten ,eine junge französische Band ,sehr gut ,etwas für die Jugend,

die vor der Stage ordentlich hüpfte und die Arme schwenkte Krys und Band ebenso.

Danach Mystic Revelation of Rastafari.

Eine 10 Mitglieder starke Gruppe, die von Brother Oswald Count Ossie Williams(1926-1976)

gegründet wurde. Bother Samuel Clayton wohl jetzt der Älteste.

Nyabinghi Drums, ab und zu begleitet von einer Trompete, Flöte, sparsamer Bassline und Chorgesang.

Mit Rivers of Babylon wurde begonnen.Wenn man die Augen schloss sah man die

Gruppe in den Hills auf Jamaica um ein Feuer sitzend die Pfeife kreisend und trommeln.

In ihrer Mitte vielleicht Mortimo Planno die Rastafarian IKone.

Ich war von dem Konzert sehr beeindruckt.

Danach  THIRD WORLD die Reggae Ambassadore.

So gut wie 2006 beim Summer Jam. Das Publikum so begeistert 2 Zugaben  waren drin.

Das französische Temperament  brach durch. 96 degr. in the shade,

alle waren aus dem Häuschen.

STEVEN CAT Coore zum Schluss auf seinem Cello ,fast alleine auf der Stage,

ein fast klassisches Stück ,das ging durch den ganzen Körper.

Danach BUNNY WAILER.

Ich hätte dringend ein Fernglas gebraucht. Hatte eine gute Übersicht aber

wenn man direkt vor der Stage steht, die Künstler von Nahem zu sehen das hat was.

Simmer Down, B.Wailer warf die Beine im Ska Takt  in die Höh ,er bewegte sich wie ein junger Gott.

Alle bekannten Songs ,die B. Marley sang,

 nun er als Frontman begleitet von 3 background Sängern, die sehr bekannt sind ,aber habe

den Namen nicht verstanden. B.Wailer zog das Publikum voll in seinen Bann.

Ich bin so froh in einmal live erlebt zu haben.

Dann als letzter Act Capleton. Der Bobo Ashanti,der sich gerne King of Shango nennen lässt.

Zu ihm, Sizzla usw. habe ich meine Meinung die sich mit der von Eva deckt

Hatte mich zu diesem Thema Anfang 2006 in Eckis Forum geäussert.

Capletons David House Crew begann mit hämmerndem Rhythmus aufzuspielen.

Es ging durch Mark und Bein da konnte man nicht still sitzen. Die Akkustik in der Halle sehr gut 

schien auch ein sehr gutes Mischpult zu sein mit vielköpfiger Besatzung.

Ein Vocal trat vor Capleton auf ,er nimmt junge Sänger unter seine Fittiche.

Dann der Meister.More Fire !!!!!

Sein Gesang ,seine Gesten sein Gerenne über die Bühne.

Immer Lauter immer wilder es steigerte sich zum Gebrüll. Texte waren da nicht zu verstehen.

Kurz vor Schluss verließen wir die Halle ,um vor den Menschenmassen draußen am Parkplatz zu sein.

Ich war froh , nicht mir die Zeit bis Sonntag morgen um 6.54Uhr bis Abfahrt meines Zuges 

in Strasbourg vertreiben zu müssen. Zu dieser Zeit wachte ich bereits wieder auf.

Mit meinem Fotoapparat kam ich im Dunkeln überhaupt

nicht zurecht. Es reichte nur zu 2 schlechten Fotos

Es war wieder einmal ein Erlebnis,                    

                                              Renate.