Reggae Sundance 2007
Eindhoven / Niederlande

Drei gute Freunde und ich hatten die Idee dieses Jahr auf das Reggae Sundance 2007 Festival zu gehen. Da wir schon des öfteren in Holland Urlaub gemacht haben, hatten wir den Festivalbesuch mit einem anschließenden Urlaub in Holland geplant. Im Center Parc Loohorst haben wir uns ein Bungalow gemietet und sind von dort aus erst mit dem Rad, dann mit dem Zug und dann mit dem Bus zum Festival gekommen. Wir fanden alle blöd, dass der Preis für den Bus vom Bahnhof zum Festival noch einmal 5€ pro Tag war. Das wurde vorher nirgends geschrieben. Naja, das nächste Mal ist man schlauer.

Die Fahrtwege hatten wir alle etwas kürzer geplant, es dauerte ca. 2,5 Stunden bis wir vom Bungalow auf dem Festival waren. Trotzdem sind wir voller Vorfreude am Samstag um etwa 18.30 angekommen. Der Ansturm war natürlich schon rum und wir konnten gemütlich durch die „Eingangsschleuse“ gehen. Dort wurden wir durchsucht aber nicht sehr genau z.B. wurden Jacken im Rucksack nicht durchgeschaut.

So viel ich noch weis, fing zu unserer
Ankunft gerade Marcia Griffiths mit Tarrus Riley und Dean Fraser zu spielen an.
Wir haben uns erstmal ein Bierchen gegönnt (1,70€ 0,2l, Wasser gab es umsonst an
div. Ausgabestellen) und sind dann vor zur Bühne gelaufen. Zu meiner
Überraschung war es dort nicht so eng und man konnte gut zur Bühne gehen ohne
großes Drängeln.
Das erste was uns auffiel war der unglaubliche Bass. Die Basslines haben so was
von geil im ganzen Körper vibriert. So was habe ich noch nicht erlebt (War auch
mein erstes großes Reggae Festival). Es wurden einige Bob Marley Lieder gecovert,
was bei Marcia auch passt da sie eine der I-Threes ist, die früher bei Bob
Marley gesungen haben.
Ich kann mich noch an „Could you be loved“ und „Forever loving Jah“ erinnern. Das war einfach Irie Feeling pur.
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Nach dem Auftritt haben wir noch einige
Biere getrunken und das Festival und die Leute bis zum Auftritt von Jimmy Cliff
auf uns wirken lassen.
Bei Jimmy's Auftritt wurde es schon langsam dunkler was sich gleich auf die
Stimmung auswirkt. Ich wusste nicht was ich von Jimmy Cliff halten sollte da ich
nur die Radio Hits von ihm kenne. Diese brachte er auch, „you can get it“, „i
can see clearly now“. Die Lieder machten ordentlich Laune und die Leute sangen
mit und tanzten. Mein Highlight war auf jeden Fall „Third world people“,
Gänsehaut pur. Dieses Lied ist so ein richtiger Reggae Meilenstein der Live
einfach super rüber kommt. Er spielte auch „Hakuna matata“ von König der Löwen
was ich persönlich etwas lächerlich fand aber den Leuten hat es gefallen.
Den Auftritt konnten wir nicht ganz fertig anschauen da wir zum Bus mussten. Wir haben zwar an diesem Tag nicht viel mitbekommen gelohnt hat es sich aber allemal. Bevor wir zum Bus gingen schauten wir noch einmal über die Essens – und Verkaufsstände. Hier wurde für jeden Geschmack etwas geboten. Eine kleine Galerie folgt am Ende des Berichts.
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Am nächsten Tag waren wir alle gerädert vom
Radfahren und herumstehen. Am Vortag hatten wir erfahren dass statt Richie Spice,
Jah Mason erscheint. Da ich ein großer Fan von ihm bin wollten wir pünktlich um
18.15 ankommen, was wir aber wieder nicht ganz schafften. Als wir da waren lief
gerade „Mi Chalwa“. Also sind wir gleich zur Bühne vor und haben ihn uns ein
bisschen angehört aber irgendwie wollte der Funken nicht überspringen.
Vielleicht lag es an uns oder an ihm, ich weis es nicht.
Princess Gone:
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Etwas enttäuscht sind wir dann auf dem
Festivalgelände rumgelaufen. Es gab auch ein Badestrand der aber am zweiten Tag
anscheinend schon viel mit gemacht hatte.
Das Wetter hat owieso nicht zum Baden eingeladen.
Derzeit spielte schon Gregory Isaacs was wir alle etwas verschlafen haben. Seine
Stimme ist zwar nicht mehr die beste aber mit Mafia & Fluxy als Backingband kam
ein Hammersound von der Bühne. Den Bass konnte man auch noch auf weiter
Entfernung spüren.
Night Nurse:

Um ca. 19.30 machte sich der Himmel zu und
es begann langsam zu regnen. Zum Glück wurde es nicht viel schlimmer und bis
Capletons Auftritt hatte es schon wieder aufgehört.
Bevor der Fireman anfing, heizte erstmal ein Artist ein, den ich nicht kannte.
Vielleicht war es Lutan Fyah, der machte aber schon mächtig Druck.
Von Capleton kannte ich auch fast nichts nur einige Features bei anderen
Artists. Als er auf die Bühne kam sind alle komplett ausgerastet und so ging es
fast den ganzen Auftritt durch. In Erinnerung habe ich noch „Jah jah city“ wo
jeder mitgesungen hat und alle Arme zum Himmel hoben. Der Auftritt war meiner
Meinung nach etwas kurz aber intensiv.

Als nächster trat Jah Cure zum ersten Mal seit, glaube ich 8 Jahren wieder auf nachdem er aus der Haft entlassen wurde. Natürlich konnten wir Ihn nicht sehen und ich bereue es auch etwas da die Videos auf Youtube zeigen was er drauf hat. Eine Stimme bei der es einem eiskalt den Rücken herunter läuft.
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Während der Umbauarbeiten haben wir noch ein
bisschen was gegessen und haben uns dann erschöpft aber glücklich nach Hause
gemacht.
Das Festival ist auf jeden Fall zu empfehlen. Es bietet eine gute Mischung an
Künstlern, gutes Essen, nette Leute und eine super Location.
Der Preis von ca. 60 € ohne Camping (25€) ist meiner Meinung gerechtfertigt. Das
war das erste Jahr mit der neuen Location und das hat dem Veranstalter bestimmt
eine Stange Geld gekostet.
Die Stadt Eindhoven ist mit dem Shuttle gut zu erreichen und von dort kann man
sich mit allem versorgen was es so in Holland gibt ;-).
Das war das Festival aus meiner Sichtweise. Mal schauen ob es nächstes Jahr
wieder was wird, dann aber mit Camping oder mit Auto.
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Impressionen
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Gelände, Leute & Stände

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Essenstände

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Hier gibt es noch mehr Videos vom Sundance 2007
:
Die Videos wurden nicht
von mir aufgenommen.
Gute Nacht
Sebastian