La Laiterie - Strasbourg
präsentiert:
Groundation + Pablo Moses + Sebastian Sturm
Als der Newsletter von Artefact bei mir ins Postfach flatterte mit der Botschaft, dass am 02.11.2009 diese Bands in der La Laiterie auftreten,
war sofort klar: "Da bin ich dabei!!!" Da Claudia auch Feuer und Flamme war wurden gleich zwei Tickets bestellt. Und das war gut so.
Das Konzert war nämlich sehr schnell ausverkauft.

Leider war der 2.11. ein Montag und keiner unserer Freunde hatte die Möglichkeit mitzukommen. Micha und Monika aus dem
Schwarzwald konnten sich frei machen und reisten schon Sonntag an. Sie verbanden das Konzert mit einer Stadtbesichtigung.
Wir hatten mit Ihnen ein Treffen um 18 Uhr vor der Laiterie abgemacht und fuhren deshalb schon um 16 Uhr vom Saarland los.
Kurz vor 18 Uhr waren wir vor der Laiterie und warteten auf Micha und Moni, als ein schwarzer Kombi vorfuhr und Pablo Moses
ausstieg. Die Kid´s die da noch herumstanden haben ihn gar nicht wahrgenommen, bzw. erkannt. Für mich gab es da kein Halten.
Habe ihm Hallo gesagt und das ich schon seit vielen Jahren seine Musik sehr schätze. Und ob ihr es glaubst oder nicht, der Mann
kann lachen!!! Kein vergleich zu seinem ernsten Gesicht auf der Stage. Claudia hatte zwar die Kamera in der Jacke aber irgendwie
haben wir nicht an ein Foto gedacht. Hätte die ganze Situation auch entweiht. Er hat uns dann auch noch viel Spaß bei der Show
gewünscht und gemeint er hätte heute Abend auch ein gutes Feeling.
Zum Konzert. Wir haben Die beiden Schwarzwälder getroffen und sind zusammen in die Laiterie.
Die Halle ist wirklich optimal für solche Konzerte ausgebaut. Mit einer Tribüne die die Hälfte des Saales einnimmt.
Als Erster kam Sebastian Sturm mit der Jin Jin Band auf die Stage.
Ich habe ihn jetzt zum 3. Mal gesehen, war immer gut aber dort hat einfach alles gestimmt. Sound, Publikum und Songauswahl.
Bei dem Song "Soldierman" marschierte Sebastian im Stechschritt über die Bühne mit einer imaginären "Maschine gun" in den Händen.
Bei jedem Feuerstoss gab`s einen "Drum roll", während die Band voll abging. Nach einer guten Stunde hinter ließen sie ein perfekt für
den Abend eingestimmtes Publikum.
Danach dann Pablo Moses. Der war an diesem Abend wirklich sehr gut drauf. Noch keine 15 min. und er hatte den Saal am kochen.
Wahnsinn wie die Franzosen bei Rootsreggae abgehen. Waren sie schon bei Sebastian richtig gut abgegangen, bei Pablo war die Hölle los.
Pablo suchte aber auch von Anfang an den Kontakt zum Saal. Er interpretierte seine Song wie gewohnt sehr gestenreich und sobald er dazu animierte
sangen alle lautstark mit. So etwas erlebt man in Deutschland nur auf großen Festivals bei den Dance Hall Typen.
Also von der Stimmung her der Höhepunkt des Abends.
Na, hat Claudia hier "Irie Feeling"?
Groundation dann wie immer vom Sound und vom Handwerk perfekt. Die ganze Band absolut harmonisch und von der Songauswahl klasse.
Gleich zu Anfang brachten sie "So blind" mit dem herrlichen Kontrast des Background und der Stimme von H. Stafford..
Letzter Song vor der Zugabe, "Exodus". So habe ich Ihn noch nie gehört. Wahnsinn!!! Letzter Titel "Here I am"
Gäääänsehaut!!.
War also richtig gut. Auch sind wir nach dem Konzert gut aus der Stadt wieder raus gekommen und waren nach einer
ruhigen Fahrt bei der der CD-Player Pause hatte, das kommt sehr selten vor, um ca. 2 Uhr wieder zu Hause.
Fazit:
Meine "Reggaemylitis" wurde mal wieder erfolgreich behandelt, ich habe
Rootsreggae der gehobenen Klasse erlebt und
kann die "La Laiterie" in Strasbourg nur weiter empfehlen.
Irie Greetings &
take it positive, Ecki