
Chiemsee Reggae Festival
2005
Eine Story von Eva, wie sie es erlebt hat.
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Culcha Candela waren die ersten, die wir uns angeschaut haben, nachdem wir ewigliche Fußmärsche
zum Zeltplatz und zum Festivalgelände unternommen hatten.

Noch war uns der Wettergott wohl gesonnen.
Na, hatten wir das Badezeug doch nicht umsonst mitgenommen?!
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Das sind die beiden blinden Sänger aus dem Senegal: Amadou und Miriam.

Nach deren Auftritt kommen zwei Leute mit ihren Kindern aus dem Backstage- Bereich und ich denk mir,
aber hallo, das sind doch Ngiada Diop. Sie sind extra aus München angereist, um Amadou und Miriam zu treffen.
Ngiada Diop sind ja auch Senegalesen.

Und ich hab sie schon zweimal gesehen, einmal beim Afrika Festival und noch mal in der Buga.
(hier mal bei einem ihrer Auftritte)
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Meine zwei Begleiter (Noah, mein Sohn und Anisha, die Tochter meiner Freundin) waren nicht
sonderlich an den Konzerten interessiert.
Lediglich Culcha Candela (Anisha: Jetzt hab ich eine neue Lieblingsband!) bekamen ihr Gehör.
Und Noah war natürlich sofort beim streicheln des Babys von Ngiada Niop, denn beim Africa-Festival
gaben sie ihm Autogramme, und da war das Mädchen noch nicht geboren.
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Anisha war nur mitgekommen, um ihren Lieblingshit von Jimmy Cliff „Bob, you did ya job“ zu hören,
was er natürlich nicht sang, aber egal. und für Noah gab’s nur Gentleman, obwohl er zuhause die gesamte Palette
von Reggae um die Ohren „gehauen“ bekommt. die Kopfbedeckungen musste ich selbstredend kaufen für den
halben Afrikaner und das Prinzesschen.

Da es schon Nacht war, lässt die Qualität von diesem Bild natürlich zu wünschen übrig.
Meine Beiden waren total begeistert. ich entdeckte Gentleman im rechten bereich der Bühne
und machte Noah darauf aufmerksam. (Anisha war auf den knien ihrer Mutter voll auf Jimmy Cliff konzentriert.)
Noah war total aufgeregt, und als Tilmann uns noch das Peace-Zeichen zeigt, war’s ganz aus.
Vor lauter stolz (ich fühlte mich natürlich auch geschmeichelt, logisch) wurde er gleich noch mal ein paar
Kilogramm schwerer. Wir mussten die Kinder ja hochheben, sonst hätten sie nichts gesehen.
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Das hab ich auch noch abgelichtet (ähm).

Leider versäumten wir Gentleman, weil Anisha unbedingt heimfahren wollte, und Noah
„herdenmäßig“ mitzog. Zudem waren die Beiden hundemüde.
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Den Auftritt am nächsten Tag von Sixth Revelation konnten wir nicht von Anfang an verfolgen,
weil uns die Securitie nicht aufs Gelände ließ.

Es hatte nämlich die ganze Nacht wie aus Kübeln geschüttet…

…was nicht Wenige zum Anlass nahmen, sich eine Schlammschlacht zu gönnen.

Leider waren einige dabei, die immer wieder in die Menge der Zuhörer rannten und mit Schlamm warfen,
so dass ziemliche Unruhe herrschte. Um das einmal fein auszudrücken!!
Deshalb, und weil Noah einfach Angst hatte vor dem Gebrülle der Schlammis, haben wir uns Desmond Dekker
aus weiter Entfernung angesehen.

Das Interesse von Noah ließ merklich nach und so konnte ich auch das Konzert von Bitty Mclean und ???
nicht mehr abwarten. Die waren auf der Autobahn im Stau, und so zog es sich ewig in die Länge.
Das Ersatzprogramm im Zelt war nicht so das Gelbe vom Ei.
Also haben wir uns matschbesudelt zu unserem Zelt begeben und schon relativ früh die „Segel gestrichen“.
Ich dachte zwar, dass Noah bei dem Lärm nicht schlafen kann, aber der war sooo fertig!!!
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Ich übrigens auch, weil die Nacht vorher aufgrund des prasselnden Regens und einiger übermütiger
Festivalteilnehmer an Schlaf nicht zu denken war.
Fazit:
Ich hab’s endlich auch einmal erlebt, das CRS, und ich brauchs nicht noch mal!
Irie Greetings, Eva.